Die unredigierte Fassung des Beitrags von Jörg Finkenberger aus der aktuellen Gai Dao gibt es hier.
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stirners „einziger“ bzw. der „vereinzelte einzelne“ ist genauso eine chimäre wie das stumme gattungswesen von feuerbach. st max ist nicht der erste, der den menschen als leibliches wesen vorstellt. das muss jeder arzt so machen und bspw die französischen materialisten des 18. jahrhunderts machten es auch, weshalb marx von diesem denken als ärzte-materialismus sprach. stirners verdienst soll es sein, den einzelnen ohne jede vermittlung mit dem allgemeinen, seiner gesellschaftlichkeit zu denken. bravo! dass man dann nicht mehr philosophieren kann, ist klar. aber dann lässt sich auch überhaupt kein vernünftiger gedanke mehr fassen. dann bleibt nur allmachtswahn und solipsismus (=stirners denke halt). begeisterte stirner-leser waren übrigens zb mussolini, goebbels und carl schmitt.
für den autor ist das verschwinden der linkshegelianer ein rätsel. wüsste er ein bisschen geschichte, dann würde er wissen, dass 1848 die revolution auf der tagesordnung stand. damit zerfiel der unsinn zu staub.
vllt hilft es, wenn der autor mal ein gutes buch darüber liest. zb „die ideologie der anonymen gesellschaft“ von hans g helms. vllt würde es auch nicht schaden, vor der auseinandersetzung mit den trümmern der hegelschen schule, mal hegel selbst zu lesen.
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