Noten zur Ästhetik

Ästhetik heute hat es mit einem Begriff von Kunst zu tun, dessen Ursprung im dt. Weiterlesen

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Eine Erinnerung an die Zukunft, ein und dasselbe in drei Variationen

Wir haben vier mal nichts zu dem Kongress geschireben und extra eine Seite dafür angelegt.

Niemand muss es sich anschauen. Niemand soll es kommentieren. Niemand lesen und niemand ist zur Reaktion aufgerufen.

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Ein Gedicht von Ali Schirasi Weiterlesen

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Für Fakultätsschließungen – gegen eine umfassende akademische Grundversorgung im Saarland

Werte Genossinnen und Genossen! 

Es erreichte uns gerade eine Eilmeldung: Weiterlesen

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Kiew: eine spontane -ahäm!- Selbstentzündung

What happened yesterday in Grushevskogo street in Kiev, and is still going on, Weiterlesen

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Ihr meint also das war gruselig?

So war das auch gedacht: Weiterlesen

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Stirner und der Materialismus

Die unredigierte Fassung des Beitrags von Jörg Finkenberger aus der aktuellen Gai Dao gibt es hier.

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„Die Ordnung herrscht in Berlin“ (Rosa Luxemburg)

15. Januar 2014. 20.00 Uhr. Erfurt. Filler – offenes Jugendbüro. Schillerstr. 44. 99096 Erfurt.
Vortrag und Diskussion mit Jörg Finkenberger (Das grosse Thier).

Januar 1919: nach der Niederschlagung des Spartakusaufstands ermorden Angehörige der Freikorps Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Die Taten der „losgelassenen Soldateska“, wie einer der Mörder, Waldemar Pabst, seine Truppe später nennen wird, sind in der deutschen Geschichte bis dahin ohne Beispiel. Die Freikorps führen den Kampf gegen den „Bolschwismus“ mit einer Brutalität, die in keinem Verhältnis zu den Handlungen der Revolutionäre steht.

Ausgerechnet Rosa Luxemburg, die erbitterte Kritikerin der Methoden Lenins und Trotzkis, heisst in der Propaganda der Mörder „die blutige Rosa“; der „rote Terror tobt“ in Berlin, dann in München, wo Freikorpsmänner den friedfertigen Gustav Landauer mit Nagelstiefeln zu Tode trampeln. Ebert und seine SPD decken, finanzieren, kommandieren all das unter dem Titel des Kampfes um „die Ordnung“; und noch heute hört man, die Rechte und Ebert hätten allen Grund gehabt, sich vor „russischen Verhältnissen“ zu fürchten.

Wovon die Staatsbürgerkunde weniger gern redet, sind die 4 blutigen Jahre, in die die Stützen der Ordnung die Menschheit vorher gestürzt hatten; die „Ideen von 1914“, das „Vaterland“ und all die Dinge, in deren Namen die „Blutpumpe von Verdun“ betrieben wurde, und in deren Namen jetzt die Freikorps in Berlin, München, Halle, an Rhein und Ruhr anwandten, was sie im Feld gelernt hatten. Wovon auch die Rede nicht ist, ist die bizarre Hasskampagne nicht nur gegen Spartakus, sondern gegen die Linke und die Revolution, lange ehe noch der erste Schuss abgefeuert wurde.

Denn wovor die deutschen „Antibolschewisten“ von Stadtler bis Hitler sich am meisten fürchteten, war nicht der „rote Terror“, sondern die Vorstellung, die Revolution und die menschliche Befreiung könnten gelingen. Dass das Vaterland und das Opfer und der Krieg, die Zucht und Ordnung, der Staat und die Familie aufhören könnten: das ist, was an der Revolution gehasst wird. Die Freikorps-Soldateska auf den Strassen Berlins oder Münchens bildet die Verbindung zwischen Verdun und Dachau. Das ist die Ordnung, die 1919 in Berlin sich durchsetzt: und „was ihr Staat nennt und Ordnung, das ist nichts anderes als ein einziges Schlachthaus, und ein grosses Gräberfeld“ (Michael Bakunin).

Diese Veranstaltung ist Teil der Aktionswoche zu Rosa&Karl.

Weitere Veranstaltungen der Themenreihe:
08.01 um 20.00 Uhr im Filler: Rosa Luxemburg und die Revolution
09.01 um 20.00 Uhr im Speicher: Lesung zur Novemberrevolution

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Das schreibt man anderswo

Was machen eigentlich die Leute vom Grossen Thier, während alle auf das neue Heft warten? Genau: sie schreiben anderswo, z.B. in der neuen [改道] Gǎidào auf S. 21.

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Die nächste Ausgabe

Hallo liebe Fanatikerinnen und Fanatiker,

wir dürfen euch hiermit herzlich mitteilen, dass die hinlänglich bekannte Indie-Rockband Tocotronic auch für unser bescheidenes Heft einen Song geschrieben hat. Wir freuen uns sehr! Momentan stecken wir daher Hals über Kopf in Arbeit und sind derzeit mit den Videoaufnahmen beschäftigt. Vorab so viel: Unser allseits verhaßter Herausgeber wird auf einem Zebroide reitend durch die lybische Wüste zu sehen sein. Mehr Informationen gibt es in wenigen Tagen!

Wichtiger Nachtrag: Unser Kulturressort sucht noch dringend einen Tester, der synthetisch hergestellte Bettwäsche im Preissegment < 50 Euro für unser Heft vergleicht.

Hurra und fröhliches neues Jahr!

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Studentenfutter

Die Freundinnen und Freunde aus Berlin schreiben merkwürdigerweise über die eigene Stadt, ob uns das zu denken geben sollte? Jedenfalls dokumentieren wir den Beitrag über eine Konferenz die Anfang Dezember in Berlin stattfand und erschreckend viele (künftige) Theoretiker anzog:

Eine Erinnerung an die Zukunft hätte die lange geplante Konferenz Anfang Dezember sein sollen, doch am Ende stellte sich einmal mehr heraus: „Alles, was auf wackligen Füßen steht, wird ohnehin zusammenbrechen. und nicht sind es die eingebildeten Bündnisse, die Menschen in allen möglichen Formen glauben zu schließen, welche wacklig sind. Wacklig sind die Menschen, welche glauben, solche Bündnisse schließen zu können und damit auch behaupten, sie täten irgendetwas, was auch nur einen Moment bestand hat.“ (Einer der Laidakwirte bzw. -prediger) Über 600 sogenannte „Wissenshungrige“ kamen und gingen. Die einen gelangweilt und voller Spott wie immer, die anderen behaupteten, etwas Spannendes gefunden zu haben, hier und dort oder auch nur in einigen Aspekten einiger der gehaltenen Vorträge – auch wie immer.

Im Wesentlichen waren auf den diversen Foren diejenigen, die schon in den Neunzigern und Nullern nicht in der Lage waren, eine effiziente kritische Theorie auszubilden und das, obwohl sie bis heute viel diskutieren und lesen, sprich das sind, was man gemeinhin für klug hält. Es handelte sich um „das mittlere und schlechte Gesindel, das sich lange breitgesetzt und das große Wort gehabt“ hat, allerdings angereichert mit einigen Neueren und angeblich sogar einigen Karrieristen. Das Publikum kam teilweise mit Reisebussen, war aber sehr sediert. Eine Mischung die niemals brennt, es fehlt einfach das Benzin bzw. in moderner Terminologie: es fehlte die Subjektivität. Archiviert wird das dann im vielfach gepriesenem Audioarchiv.

Einige Individuen aus Halle schrieben daher eine leicht polemische, aber viel zu lange und dazu höchst ungenaue Flugschrift und bewiesen dadurch auch nur, wie sehr sie Teil derselben intellektuellen Malaise sind. Dabei hätten vielleicht einige vergiftete Xenien wirklich Not getan, die dann den selbsterklärten kritischen Theoretikern „tüchtig aufs Maul geschlagen“, bzw. die ihnen den „Leib mit kaltem Wasser übergossen“ hätten, zu deren Verdruß, aber zur „zur unendlichen Ergötzlichkeit des besseren Teils des Publikums“ (Alle Zitate: Hegel über die Intellektuellen seiner Zeit, nach Magazin N° 4) –

Sollte nicht sein und kann gegenwärtig auch niemand. Und so wird der ewige Zirkel aus nörgelnden Unkenrufen und Stimmen, die dem Unfug etwas Positives abgewinnen wollen/können, noch einige fruchtlose Kreise ziehen. In den seligen 80ern dagegen, so merkte ein Kerl an, der damals in der Blüte seines Lebens stand, hätte man noch überall in der Uni Slogans wie „Die Wahrheit der Bildung ist die Ware!“ an die Wand gesprüht und allerlei Sachschaden angerichtet. Diesmal aber gab es Aufpasser, dass niemand mit dem Edding malt.


Die Animation ist mit Musik hier abzurufen

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Tunis

Tunis. Tunesien. Wir schreiben das Jahr 2013. Eine desillusionierte, depressive Jugend: „Wir versuchen nicht allzu sehr aufzufallen und zu überleben. Mehr ist nicht drin.“
Seit wenigen Tagen veröffentlicht eine Person in deutscher Sprache über Erlebnisse keine zwei Flugstunden von hier entfernt. Wir empfehlen den Blog zu verfolgen. Ein krächzender Ruf gen Tunis: Wir können den Streik im Allgemeinen genauso wie die Trauer im Besonderen nur wärmstens empfehlen.

http://fitunis.blogspot.de/

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